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Mobile Geschäftsprozesse clever nutzen

10-03-2017 Christoph Heichinger, ACP

Eines der größten Potentiale für Unternehmen stellt aktuell die Transformation eigener Geschäftsprozesse in die mobile Welt dar. Im nachfolgenden Artikel möchte ich erläutern, warum das so ist und mit welchen Strategien Sie diesen Trend auch für den Erfolg Ihres Unternehmens nutzen.

Menschen schätzen die Arbeit mit mobilen Geräten
Im Jahr 2014 gaben bereits 72 Prozent der Österreicher an, ein Smartphone zu besitzen[3]. 2015, ein Jahr später, verwendeten schon 40 Prozent der Befragten mindestens ein Tablet[4]. Und ein Blick zu unserem Nachbarn zeigt uns, dass im selben Jahr in Deutschland absolut betrachtet zirka 46 Millionen Menschen ein Smartphone nutzten[1]. Was in Österreich und Deutschland keine Ausnahme, sondern mittlerweile ganz einfach die Regel darstellt, zeigt deutlich: die Menschen können und wollen mit mobilen Geräten arbeiten.

Technikaffinität schafft Chancen
Diese Menschen sind nicht einfach nur Privatpersonen, die zu einer beliebigen Statistik befragt wurden. Es handelt sich dabei sowohl um Ihre Kunden als auch um Ihre Mitarbeiter. Für Sie die perfekte Chance, Ihre bestehenden Unternehmensprozesse in die mobile Welt zu transformieren, ohne durch technologische Akzeptanzhindernisse gebremst zu werden.

Warum überhaupt Unternehmensprozesse in die mobile Welt transformieren?
Kurz gesagt: zahlreiche Prozesse können dadurch wesentlich einfacher und effizienter abgewickelt werden, wie z.B.:

  • Mobiler Zugang zu Angeboten in Online-Shops. Gut 60 Prozent der Online-Shopper kaufen bevorzugt mit mobilen Geräten[5].
  • Informationen und relevante Daten (Produktkataloge, Auftragsdetails etc.) können Kunden jederzeit und von überall aus zugänglich gemacht und damit sowohl die Zusammenarbeit als auch der Kundennutzen deutlich verbessert werden.
  • Daten von Außendienstmitarbeitern lassen sich rascher und einfacher verarbeiten.
  • Beschleunigung von internen Freigabe- und Genehmigungsprozessen und dadurch bessere Kosteneffizienz.
  • Sind Ihre Mitarbeiter viel unterwegs oder sind Teammitglieder oft geographisch voneinander getrennt? Verzögern sich dadurch interne Freigabe- und Genehmigungsprozesse, wodurch sich wiederum die Kosten erhöhen?

Und diese Beispiele könnten nahezu endlos fortgeführt werden. Mit Sicherheit aber so lange, bis auch ein Vorteil für Ihr Unternehmen offenbart wird.

Einbindung von Bestandssystemen (ERP, CRM etc.)
Egal welchen für Ihre Kunden nutzbringenden Prozess Sie betrachten, er wird mit Sicherheit in eines Ihrer IT-Bestandssysteme integriert sein. Wie sollen diese Bestandssysteme also von mobilen Geräten auf unterschiedlichen Plattformen (Android, iOS, Windows) angebunden werden? Einen Webshop in Ihr ERP zu integrieren oder Ihr Extranet an das CRM anzubinden sollte im Regelfall keine allzu große Herausforderung darstellen.

Aber wie stelle ich relevante Daten aus meinen Bestandssystemen auf mobilen Endgeräten zur Verfügung und wie ermögliche ich die Übertragung von Daten dieser Geräte zurück in meine Bestandssysteme? Das soll ja für alle denkbaren Plattformen funktionieren! Und ich möchte für drei verschiedene Apps auf drei verschiedenen Plattformen natürlich nicht neun verschiedene Lösungen, wo jede davon einen potenziellen Eintrittspunkt für Angreifer darstellen könnte. Und was ist mit dem Aufwand und den Kosten, die entstehen, wenn diese Integration im Falle von nativen Apps auch noch auf allen Plattformen individuell erfolgen muss?

Die falsche Lösung
Sie können die Aufwände reduzieren, indem Sie eine hybride App entwickeln lassen, um die einzelnen Plattformspezifika weitestgehend zu abstrahieren. Und Sie können ein RESTful Webservice umsetzen lassen, das als zentraler Dreh- und Angelpunkt für den Datenaustausch von mobilen Apps mit Bestandssystemen dient.

Aber was ist, wenn Sie doch lieber native Apps haben wollen oder wenn Ihr spezieller Fall doch eine native Entwicklung erfordert? Was ist mit weiteren Apps, die dazukommen werden? Wie gehen Sie hier mit den Berechtigungen und dem Thema Compliance / Auditierbarkeit um? Oder mit Caching, Offlinehandling oder Geolocation?

Implementieren Sie Standard-Funktionen wie eine Facebook-Authentifizierung, Push-Notifications, das Senden von E-Mails und SMS, die Anbindung von weit verbreiteten Systemen wie etwa SAP von Grund auf neu? Und schaffen Sie es, dass die Lösung von Beginn an so konzipiert ist, dass sie transparent skaliert, wenn sich die Nutzerzahl von heute auf morgen vervielfacht?

Die richtige Lösung
Für alle eben angesprochenen Probleme ist apiOmat Mobile (oder Enterprise) Backend as a Service die passende Lösung. Damit gibt es genau einen einzigen Punkt, an dem Ihre Bestandssysteme einmal und vor allem wiederverwendbar für alle Plattformen integriert werden. Ihr spezieller Prozess, den Sie in die mobile Welt transformieren wollen, wird auf dieser Plattform abgebildet. Die Komplexität der Umsetzung auf den einzelnen mobilen Plattformen wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Das SDK für den Zugriff auf diesen Prozess für alle denkbaren Programmiersprachen auf allen denkbaren Plattformen kann aus apiOmat generiert werden. Und die App-Entwickler brauchen sich auch nicht mehr um Caching, Offline-Handling oder Geolocation kümmern.

Auf der Plattform finden Sie auch zahlreiche fertige Module, mit denen die meisten benötigten Standard-Funktionen bereits abgedeckt werden. Darüber hinaus ist apiOmat so konzipiert, dass die Entwicklung der Frontends auf den mobilen Geräten und die Anbindung der Bestandssysteme vom ersten Moment an parallel erfolgen können. Dadurch reduzieren Sie zusätzlich auch noch die Time-to-market auf ein Minimum.

Praxisbeispiel gefällig?
In einem unserer nächsten Blogbeiträge erfahren Sie, wie wir bei ACP die apiOmat Technologie zum Vorteil unserer Kunden einsetzen.

Quellen

[1]: Experte(n) (Holger Schmidt). (n.d.). Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2015 (in Millionen). In Statista – Das Statistik-Portal. Zugriff am 13. April 2016, von http://de.statista.com/statistik/daten/studie/198959/umfrage/anzahl-der-smartphonenutzer-in-deutschland-seit-2010/.

[2]: IfD Allensbach. (n.d.). Anzahl der Personen in Deutschland, die einen Tablet-PC (z.B. iPad) im Haushalt besitzen, von 2012 bis 2015 (in Millionen). In Statista – Das Statistik-Portal. Zugriff am 13. April 2016, von http://de.statista.com/statistik/daten/studie/268052/umfrage/tablet-pc–besitz-in-deutschland/.

[3]: Marktmeinungmensch. (n.d.). Ist Ihr Mobiltelefon ein Smartphone?. In Statista – Das Statistik-Portal. Zugriff am 13. April 2016, von http://de.statista.com/statistik/daten/studie/322885/umfrage/umfrage-zum-besitz-von-smartphones-in-oesterreich/.
[4]: MMA. (n.d.). Anteil der Tablet-Nutzer in Österreich nach Alter und Anzahl der Tablets im Jahr 2015. InStatista – Das Statistik-Portal. Zugriff am 13. April 2016, von http://de.statista.com/statistik/daten/studie/301018/umfrage/tablet-nutzer-in-oesterreich-nach-alter-und-anzahl-der-tablets/.

[5]: bevh, & Boniversum. (n.d.). Anteil der Befragten, die mobile Geräte zum Einkauf im Internet verwenden in den Jahren 2011 bis 2015. In Statista – Das Statistik-Portal. Zugriff am 13. April 2016, von http://de.statista.com/statistik/daten/studie/311650/umfrage/nutzung-von-smartphone-und-tablet-zum-mobilen-einkauf/.

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